1. Präambel
Diese Bedingungen dienen dazu, die optimalen Verhältnisse für Beratung, Mentoring und sämtliche weiteren Verträge, die mit und durch
Rebecca Jetter
Bahnhofstrasse 6
8594 Güttingen, Schweiz
(in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen „beratende Person" oder „Beauftragte" genannt) abgeschlossen werden, zu schaffen.
1. Die Beratung erfolgt auf der Grundlage der zwischen den Parteien geführten Gespräche. Sie beruht auf Kooperation und gegenseitigem Vertrauen.
2. Gegenstand ist das Erbringen einer vereinbarten Tätigkeit im Sinne eines Auftrags (Art. 394 ff. OR) und nicht das Erreichen eines bestimmten Erfolges. Die beauftragten Leistungen gelten als erbracht, wenn die erforderlichen Beratungen erfolgt sind und eventuell auftretende Fragen bearbeitet wurden. Die Kundin/Der Kunde verpflichtet sich im eigenen Interesse, alle relevanten Angaben wahrheitsgemäß und vollständig zu erbringen.
3. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten sowohl gegenüber Unternehmen als auch gegenüber Konsumentinnen und Konsumenten.
4. Soweit in den nachstehenden Bedingungen die Bezeichnung „Kunde" verwendet wird, sind hiermit sowohl Konsumentinnen und Konsumenten als auch Unternehmen gemeint.
2. Gegenstand der Vereinbarungen und Schriftformerfordernis
Der Gegenstand der getroffenen Vereinbarung wird einzelvertraglich geregelt. Abreden, die über die schriftliche Vereinbarung hinausgehen, sind ungültig, bis sie ebenfalls schriftlich vereinbart wurden.
3. Verantwortung der Beauftragten
1. Die beratende Person stellt in allen fachlichen Angelegenheiten die eigenen Leistungen dem*der Klient*in nach bestem Wissen und Gewissen zur Verfügung. Sie erfüllt diese Pflichten aufgrund dieses Vertrages sorgfältig und gewissenhaft nach besten Kräften.
2. Die beratende Person stellt dem*der Klient*in ein maßgeschneidertes Programm, bestehend zum Beispiel aus Einzelberatungen, thematischen Workshops und Betreuung zur Verfügung, das teils oder gänzlich digital abgehalten wird.
4. Verantwortung der Klienten
1. Die beratende Person möchte an dieser Stelle ausdrücklich darauf aufmerksam machen, dass die Beratung ein freier, aktiver und selbstverantwortlicher Prozess ist und bestimmte Erfolge nicht garantiert werden können.
2. Die beratende Person steht dem*der Klient*in als Prozessbegleiter*in und Auslöser*in von Veränderungen zur Verfügung – jedoch wird die eigentliche Veränderungsarbeit vom*von der Klient*in geleistet.
3. Der*die Klient*in sollte bereit und offen sein, bisherige Werte selbstkritisch zu hinterfragen, sich mit der eigenen Person und Situation objektiv auseinanderzusetzen und eigenes Verhalten und somit Situationen gegebenenfalls zu ändern.
4. Gegenstand des Vertrags ist eine Dienstleistung. Es ist kein Erfolg geschuldet und ein erwarteter Erfolg der Kundin/des Kunden kann nicht in Aussicht gestellt oder garantiert werden.
5. Um die effektive Umsetzung der Beratungsergebnisse zu gewährleisten, erklärt sich der*die Klient*in bereit, pünktlich zu allen vereinbarten Terminen zu erscheinen, sofort nachzufragen, wenn etwas unklar erscheint und die anfallenden praktischen Aufgaben termingerecht umzusetzen.
6. Der*die Klient*in erkennt an, dass er*sie während der Beratung, sowohl während der einzelnen Gespräche als auch während der Zeit zwischen einzelnen Sitzungen in vollem Umfang selbst verantwortlich ist für die eigenen privaten und geschäftlichen Handlungen. Darüber hinaus erkennt der*die Klient*in an, dass alle Schritte und Maßnahmen, die im Rahmen der Beratung von ihm*ihr unternommen werden, ausschließlich in seinem*ihrem eigenen Verantwortungsbereich liegen.
Es handelt sich bei den Hilfestellungen um Hinweise und Empfehlungen, nicht um Anweisungen oder Handlungsaufforderungen.
5. Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, über alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen persönlichen, geschäftlichen und wirtschaftlichen Informationen der jeweils anderen Partei Stillschweigen zu bewahren. Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
Für jeden Fall einer schuldhaften Verletzung dieser Vertraulichkeitspflicht wird eine Vertragsstrafe in Höhe von CHF 9'000,- vereinbart. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens bleibt vorbehalten.
6. Ort der Beratung
Die Beratung findet je nach Vereinbarung online (z. B. per Videokonferenz oder Telefon) oder an einem gesondert vereinbarten Ort statt. Der*die Klient*in ist selbst für eine geeignete, ungestörte Umgebung sowie eine stabile technische Verbindung verantwortlich.
7. Kosten für die Beratung
Die Höhe des Honorars richtet sich nach der jeweils getroffenen Vereinbarung bzw. dem gebuchten Angebot. Sämtliche Preise verstehen sich in Schweizer Franken (CHF). Die Zahlung ist, sofern nichts anderes vereinbart ist, vor Beginn der Leistung bzw. gemäss Rechnung fällig.
8. Verzugsregelung
Kommt der*die Klient*in mit einer Zahlung in Verzug, ist die beratende Person berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 5 % pro Jahr zu berechnen (Art. 104 OR). Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt vorbehalten.
9. Vertragsende und Kündigung
Das Vertragsverhältnis wird als Auftrag im Sinne der Art. 394 ff. OR qualifiziert. Beide Parteien können den Auftrag jederzeit widerrufen oder kündigen (Art. 404 Abs. 1 OR). Erfolgt die Kündigung zur Unzeit, ist die kündigende Partei zum Ersatz des daraus entstandenen Schadens verpflichtet (Art. 404 Abs. 2 OR).
Bereits im Voraus bezahlte, aber noch nicht in Anspruch genommene Leistungen werden anteilig innert 14 Tagen nach Beendigung des Vertragsverhältnisses zurückerstattet.
10. Leistungsdauer, Annahmeverpflichtung und Verfall
Vereinbarte Beratungsleistungen sind innerhalb des vereinbarten Zeitraums in Anspruch zu nehmen. Ist kein Zeitraum vereinbart, sind gebuchte Leistungen innerhalb von zwölf Monaten ab Vertragsschluss abzurufen. Nicht rechtzeitig in Anspruch genommene Leistungen können danach verfallen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
11. Haftungsausschluss
Die beratende Person haftet für Schäden nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Eine Haftung für leichte Fahrlässigkeit wird, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen. Eine im Voraus getroffene Wegbedingung der Haftung für rechtswidrige Absicht oder grobe Fahrlässigkeit ist unwirksam (Art. 100 OR).
Ein bestimmter Erfolg der Beratung wird nicht geschuldet und nicht garantiert.
12. Kontraindikation und gesundheitliche Selbstverantwortung
Die angebotenen Leistungen ersetzen keine ärztliche, psychotherapeutische oder heilkundliche Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden ist der*die Klient*in verpflichtet, ärztlichen oder therapeutischen Rat einzuholen. Die Teilnahme erfolgt in eigener gesundheitlicher Verantwortung.
13. Widerruf
Ein allgemeines gesetzliches Widerrufsrecht besteht nach Schweizer Recht nicht. Ein Widerrufsrecht kann sich im Einzelfall aus den Bestimmungen über Haustürgeschäfte und ähnliche Verträge (Art. 40a ff. OR) ergeben, sofern deren Voraussetzungen erfüllt sind.
Bei digitalen Inhalten und bereits freigeschalteten bzw. begonnenen Leistungen ist ein Widerruf ausgeschlossen, soweit die Leistung mit ausdrücklicher Zustimmung des*der Klient*in bereits erbracht bzw. begonnen wurde.
14. Schlussbestimmungen
Es gilt ausschliesslich Schweizer Recht unter Ausschluss des Übereinkommens der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf (CISG).
Ausschliesslicher Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, Güttingen (Kanton Thurgau). Zwingende Gerichtsstände, insbesondere zugunsten von Konsumentinnen und Konsumenten, bleiben vorbehalten.
Die Bearbeitung personenbezogener Daten richtet sich nach dem revidierten Schweizer Datenschutzgesetz (revDSG); Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige zulässige Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.